französische Bulldogge mit Arthrose

Arthrose bei der Französischen Bulldogge

Es gibt kein Mittel gegen die degenerative Gelenkserkrankung.
Der Schaden an den Gelenken ist irreversibel.
Die Behandlung beschränkt sich auf Schmerzlinderung und Vermeidung weiterer Schäden sowie der Optimierung des Zustandes.

Am wichtigsten für die Behandlung sind eine Änderung des Lebensstils

Man sollte auf eine richtige Ernährung und Bewegung die an den Gesundheitszustand des Bullys angepasst ist setzen.
Erst in zweiter Linie kann der Tierarzt helfen.

Achte auf das Gewicht deiner Französischen Bulldogge

Wenn dein Bully Übergewicht hat, ändere die Ernährung, um das Normalgewicht zu erreichen. Gib nicht nach, wenn dein Frenchie dich „traurig“ und „hungrig“ ansieht. Wenn du dich nicht mit Lekerlies zurückhalten kannst, reduziere die Kalorien bei den Mahlzeiten über die Menge oder durch kalorienarme Nahrung.

Ruhe ist wichtig, aber ebenso die richtige Bewegung, um einen guten Muskeltonus zu erhalten.

Vermeide Rennen und Apportierspiele, da dabei zuviel Druck auf die Gelenke ausgeübt wird. Animiere deinen Bully auch nicht zum springen.
Vergesse kilometerlange Joggingtouren mit deinem Hund.
Mach statt dessen nach Möglichkeit täglich mehrere kurze bis mittellange Spaziergänge mit deinem Hund.
Schwimmen ist eine der besten Übungen, da es die Muskeln trainiert die Gelenke aber nicht belastet.
Bewegung im Hydrotherapiebecken ist ideal.

Symptome:

  • Lahmheit der betreffenden Gliedmaßen, vor allem nach langem Liegen
  • in der Bewegung scheinen sich die Beschwerden zu bessern, treten aber nach Überbelastung wieder verstärkt auf.

Ursachen:

Durch akute Gelenksentzündung, Über- oder Fehlbelastung, angeborene Mißbildungen (z.B. Hüftgelenksdysplasie ) oder freie Knorpelstücke im Gelenk aber auch durch natürliche Abnutzung im Verlauf des Lebens der französischen Bulldogge kommt es zu Knorpelschäden im Gelenk und in der Folge zu einer chronischen Gelenksveränderung (Arthrose).

Behandlung

Die genaue Diagnose stellt der Tierarzt durch Röntgenaufnahmen. Gegen die akuten Beschwerden helfen entzündungshemmende und schmerzlindernde Medikamente in Verbindung mit Kortisonkuren. Bei chronischen, stark schmerzhaften Beschwerden mit freien Knorpelstücken im Gelenk sind operative Reinigung und Spülung möglich. Kaum noch bewegliche Gelenke können operativ versteift werden, um die Schmerzen zu beseitigen. Das Bein kann durch die übrigen Gelenke aber noch bewegt werden.

Vorbeugung gegen Arthrosen :

  • mäßige, aber regelmäßige Bewegung; lieber 4mal eine Viertelstunde mit dem Hund Spazieren gehen als eine Stunde ohne Unterbrechung
  • übermäßiges Herumtoben, Ballspiel oder Stöckchen- werfen
  • Übergewicht vermeiden
  • Hund nicht kalt und zu hart liegen lassen

Therapie:

  • Wärme durch Rotlichtbestrahlung
  • bei stärkeren Beschwerden Magnetfeld-Therapie beim Tierarzt.

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