Gesundheit der Französische Bulldogge

eine französische Bulldogge beim Tierarzt

Französische Bulldoggen und Ihre Gesundheit.

Schon seit vielen Jahren gehört die französische Bulldogge zu den beliebtesten Hunderassen weltweit.

Die meisten zukünftigen Hundehaltern ist nicht bewusst, dass französische Bulldoggen oft anfällig für Krankheiten sind.
Das trifft besonders auf Frenchies zu die aus Welpenfabriken oder von Züchtern stammen, denen die Gesundheit des Hundes nicht sonderlich wichtig ist.

Selbst die gesündeste französische Bulldogge wird irgendwann mit gesundheitlichen Problemen konfrontiert sein, wie alle brachycephalischen (kurzgesichtigen) Hunderassen.

Französische Bulldoggen sind anfällig für folgende Krankheiten:

Atemnot

Der French Bully zählt zu den brachyzephalen Hunden.
Brachzephal bedeutet Kurzköpfigkeit bzw. Rundköpfigkeit.
Durch diese Kopfform kommt es recht häufig zur Brachyzephalem Atemnot Syndrom (BAS)

Hornhautgeschwür

Der spontane chronische Hornhautepitheldefekt (SCCED) tritt häufig bei kurznasigen Rassen auf, kann aber auch bei anderen Hunderassen vorkommen.
Es können beide Augen oder auch nur ein Auge betroffen sein.
Die Erkrankung ist für den Hund sehr schmerzhaft.
Erkrankte Hunde kneifen die Augenlider zusammen, haben vermehrten Tränenfluss.
Die Bindehäute sind gerötet.
Der Hund ist Licht und berührungsempfindlich.
Es ist in fast allen Fällen ein chirurgischer Eingriff nötig.
Die Heilung dauert danach ca. 10 Tage.

Allergien

Eine häufige Erkrankung von französischen Bulldoggen sind chronische Allergien.
Eine der am schwierigsten zu diagnostizierenden Krankheiten.
Allergien können durch eine Reihe von Faktoren verursacht werden.
Nahrungsmittelallergien bei Hunden sind oft Reaktionen auf Zutaten im Hundefutter (häufig bei Weizen)
Manchmal ist das Allergen umweltbedingt und bezieht sich auf Substanzen wie Reinigungsmittel, Pollen, Schimmel, Staub und Flöhe .

Symptome von Allergien können sein:

  • Juckreiz
  • Ausschlag
  • Schuppen
  • Durchfall
  • Erbrechen
  • tränende Augen
  • ständiges Lecken

Eine Diagnose kann schwierig sein, da der erste Schritt zur Behandlung von Allergien darin besteht die Ursache herauszufinden. Viele Hunde sind allergisch auf mehrere Dinge, was die Erstdiagnose erschwert.

Allergien beim Hund werden oftmals erst nach einiger Zeit sichtbar in dem der Hund längere Zeit und wiederholt mit den Allergenen Kontakt hatte.
Allergien beim Hund werden oftmals erst nach einiger Zeit sichtbar in dem der Hund längere Zeit und wiederholt mit den Allergenen Kontakt hatte.

Gaumenspalte (Wolfsrachen)

Manche Welpen werden mit einer Gaumenspalte geboren. Sie basiert auf einen Fehler beim Zusammenwachsen der Gaumenseite im Mutterleib. Je größer die Spalte, desto mehr Schwierigkeiten hat der Welpe beim Saugen. Andere Ursachen sind Gesichts oder Kiefertraumata.

Symptome für eine Gaumenspale können sein:

  • Übermäßiges Niesen oder Schnauben
  • Chronische laufende Nase
  • Husten beim Trinken
  • Schwierigkeiten beim Fressen

Therapie:

Meist operativ. Eine Operation ist bei einer traumatischen Verletzung leichter als bei angeborener Gaumenspalte.

Bandscheibenerkrankungen (Diskopathie)

Diskopathie, manchmal auch als Bandscheibenvorfall bezeichnet, bezieht sich auf ein Syndrom von Schmerzen und neurologischen Problemen, die Degeneration einer oder mehrerer Bandscheiben verursachen. Bandscheiben sind kissenartige Polster, die als Stoßdämpfer zwischen den Wirbeln des Rückgrates dienen. Bandscheiben können sich bei Hunden infolge allmählicher Degeneration aufgrund von Konformationsanomalien, Fettleibigkeit, Genetik, wiederholten Traumata oder anderen Faktoren verschieben.

Symptome eines Bandscheibenvorfall können sein:

  • leichten Schmerzen (gesenkter Kopf, Bewegungsunlust, Steifheit, Berührungsempfindlichkeit)
  • starken Schmerzen (gewölbter Rücken, Lahmheit, schleppende Beine, Unfähigkeit zu stehen, Jammern bei Berührung oder Bewegung, Zittern, Schwanken, Kollaps),
  • teilweise oder vollständiger Lähmung.
  • Inkontinenz
  • plötzliche Veränderungen im Gang

Ursachen:

  • altersbedingter Degeneration
  • Verletzungen (z.B durch Sturz)
  • Treppenlaufen

Diagnose:

Um einen Bandscheibenvorfall zu diagnostizieren wird ein Röntgenaufnahme erstellt. In manchen Fällen muss eine MRT- oder CT-Untersuchung durchgeführt werden kann, um ein 3-dimensionales Bild der Wirbelsäule zu erstellen.

Therapie:

In leichten Fällen von Diskopathie kann ein ruhig Stellung des Hundes (möglichst wenig Bewegung) und entzündungshemmende Medikamente verabreicht werden und der Körper darf sich selbst heilen. Wenn die Krankheit fortschreitet, kann eine Operation erforderlich sein.

Jede körperliche Bewegung kann einen unbehandelten Fall von Diskopathie bei französischen Bulldoggen verschlimmern. Geh möglichst schnell zum Tierarzt!  

Der Bandscheibenvorfall ist eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen bei Haustieren und betrifft Berichten zufolge 2% der Haushundepopulation.

Hunde OP Versicherungen können helfen, teure Tierarztrechnungen zu reduzieren, aber nur, wenn dein Hund vor der Diagnose einer Krankheit versichert ist.

Besuche deinen Tierarzt mindestens einmal pro Jahr – mindestens zweimal bei ältere Hunde und Welpen! – und behalte deinen Bully genau im Auge.
Wenn sich sein Verhalten oder Aussehen ändert zögere nicht zum Tierarzt zu gehen.

Mit der richtigen Pflege können die meisten Gesundheitsmängel der Franzosen leicht gemanagt werden und die Hunde können ein langes, glückliches Leben genießen.

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  • Hitzschlag-Sonnenstich
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