Pflege & Gesundheit

Hunde baden

So badest du deinen Hund richtig!

Regelmäßiges Baden von Hunden ist, anders als beim Menschen, nicht wirklich notwendig. Denn Hunde besitzen von Natur aus eine fettige Schutzschicht auf Haut und Fell, welche Nässe und Schmutz abweist. Durch Baden und besonders durch Shampoos wird diese Lipidschicht zerstört und es braucht circa 6 Wochen bis sie sich wieder regeneriert. Wenn das Fell deines Lieblings allerdings zu sehr verschmutzt ist, stark riecht oder es medizinisch notwendig ist, so ist ein Abduschen sinnvoll. Besonders unsere kleinen Lieblinge, die auch mal mit auf die Couch oder gar ins Bett dürfen, sollten unter diesen Umständen sauber sein. Grundsätzlich gilt aber für das Baden: so oft wie nötig und so selten wie möglich!

Wie du das Fell deines Hundes richtig wäscht

Video: Tipps zur optimalen Fellpflege

Trockene Pflege beim Hund

Wenn dein Hund nicht allzu dreckig ist, reicht es oftmals kleinere Verschmutzungen auszubürsten. Hierzu kannst du auch Trockenshampoo speziell für Hunde als zusätzliche Hilfe benutzen. Dieses wird aufgetragen, sollte kurz einwirken und wird dann mit dem Schmutz zusammen ausgebürstet. Somit kann zumindest das ein oder andere Nassbaden vermieden werden und das Gleichgewicht der Haut wird geschont.

Lege dir zurecht was du für das Hundebad brauchst

Eine gute Vorbereitung ist wichtig und vermeidet unnötigen Stress. Wenn du also dein Vierbeiner baden möchtest, so suche alles zusammen, was du benötigen wirst. So hast du im richtigen Moment alles griffbereit. Die benötigten Utensilien variieren natürlich je nachdem, wie intensiv du deinen Hund pflegen möchtest bzw. musst. So besteht auch die Möglichkeit gleich in einem Rutsch die Zähne zu putzen oder die Ohren zu reinigen.

Liste zum Baden deines Hundes
* mind. 2 Handtücher zum Abtrocknen
* Hundeshampoo mit einem angepassten ph-Wert
* Pflegespülung für Hunde (nach Bedarf, besonders bei langem Fell)
* einen Schwamm oder Waschlappen (für den Kopfbereich)
* ein kleines Gefäß (einen Becher o.ä. zum entspannten Abspülen)
* einen Hundekamm oder eine Bürste
* Wattebällchen für die Ohren (zum Reinigen bzw. als Schutz vor Wasser)
* besondere Leckerlis
* Zahnbürste und Zahnpasta für deinen Hund

Wie oft soll ich meinen Hund baden?

Das Baden von kleinen Hunden hat den Vorteil, dass es nicht zwangsläufig in der Badewanne oder im Garten stattfinden muss. Auch das nicht zu kleine Waschbecken ist denkbar sowie das Spülbecken in der Küche. Wer keine Badewanne hat, kann seinen Hund auch einfach in die Dusche stellen. Eine Babybadewanne oder eine große Schüssel hat den Vorteil, dass diese theoretisch überall platziert werden können. So bietet sich im Sommer bzw. bei angenehmen Temperaturen auch der Garten oder der Balkon an. Du solltest allerdings beachten, dass die Umgebungstemperatur angenehm warm ist und das auch du eine bequeme Stellung einnehmen kannst.

Was soll ich tun, wenn mein Hund nicht baden möchte?

Wichtig ist ebenfalls, ob dein Vierbeiner beim Baden gehorsam ist bzw. die Prozedur hinnimmt, oder ob er sich nach Kräften wehrt und abhauen will. Sollte letzteres der Fall sein, ist die Badewanne bzw. die Dusche die bessere Wahl. Von Waschbecken oder anderen erhöhten Positionen solltest du dann unbedingt absehen und nicht riskieren, dass dein Liebling herunterfällt.

So bekommst du deinen Hund ohne Stress in die Badewanne

Die meisten Hunde sind nur schwer dazu zu bewegen alleine in eine Badewanne zu springen. In diesem Video siehst du wie du deinen Hund mit ein bisschen in die Badewanne bringst.

Wie ist die richtige Raumtemperatur für ein Hundebad?

Die Umgebungstemperatur ist ebenso wichtig wie die Wassertemperatur, damit dein Hund sich nicht erkältet. Der Badespaß sollte also nur im Freien stattfinden, wenn es warm genug ist und nicht allzu windig. In der Wohnung oder im Haus gilt es darauf zu achten, dass es angenehm warm ist und kein Luftzug vorherrscht.
Vorbereitung deines Hundes
Bevor du deinen Vierbeiner badest ist es ratsam sein Fell zu bürsten. So entfernst du bereits den ersten Schmutz, Fusseln und Verfilzungen. Knoten im Fell deines Hundes lassen sich noch viel schwerer entfernen, wenn es erst einmal nass ist. Falls du verfilztes Fell abschneiden möchtest und du damit noch keinerlei Erfahrung hast, so lass dir dies zumindest beim ersten Mal von einem Hundefriseur zeigen. Regelmäßiges Bürsten hilf Verfilzungen weitestgehend zu vermeiden.

Vermeide es unbedingt, dass dein Hund schlechte Erfahrungen mit dem Baden in Verbindung bringt.

Wenn dein Hund schlechte Erfahrungen mit dem Baden oder dem Badezimmer verbindet, wirst du ihn nus sehr schwer zum Baden bringen. In diesem Video siehst du welche Probleme du dann haben kannst. Es lohnt sich die Zeit zu nehmen um einen Hund an das baden zu gewöhnen.

Video: Hunde die nicht baden wollen

Wattebausch für empfindliche Hundeohren

Grundsätzlich solltest du vermeiden, dass Wasser oder Shampoo in die Ohren deines Hundes gelangen. Einerseits kann dies gesundheitlich nachteilig für deinen Hund sein. Andererseits ist dies der Moment in dem sich jeder Hund schütteln möchte. Damit von vornherein kein Wasser eindringen kann, kannst du in jedes Ohr etwas Watte stecken. Pass aber bitte auf, dass du die Watte nicht zu tief hineinsteckst. Wenn du unsicher bist, dann lass es lieber bleiben.

Augensalbe bei empfindlichen Hunden

Bei Hunderassen mit hervorquellenden Augen ist es ratsam vor dem Baden eine Augensalbe aufzutragen. So kann das potentielle Brennen des Shampoos in den Augen vermieden werden. Eine solche Salbe sollte allerdings nur beim Tierarzt gekauft werden. Von Erdöl, wie es gelegentlich empfohlen wird, raten wir eher ab. Alternativ kann der Kopf beim Baden auch einmal ausgespart bzw. nur mit einem Waschlappen oder Schwamm gewaschen werden.

Stressfreies und geräuscharmes Baden mit dem Hund

Um den Stresslevel für deinen Liebling möglichst gering zu halten ist es sinnvoll die Badeumgebung möglichst geräuscharm zu gestalten. Fernseher und Radio sollten ausgeschaltet sein. Gegenstände, die am Rand des Waschbeckens stehen, sollten entfernt werden, damit diese nicht hineinfallen können. Kleine Kinder sollten vorübergehend woanders spielen oder sich entsprechend ruhig verhalten. Auch die eigenen Bewegungen und Ansagen sollten ruhig und bedacht sein.

Vorbereitung des Badebeckens

Wie auch immer du dich bei der Wahl des Waschbeckens entschieden hast, es gibt deinem Hund Sicherheit, wenn du eine Gummimatte oder alternativ ein Handtuch auf den Boden des erwählten Badebeckens legst. Somit hat dein Vierbeiner einen besseren Halt, weniger Angst und fühlt sich insgesamt wohler. Dadurch verhält er sich ruhiger und ihr habt beide weniger Stress und mehr Badespaß.

Der richtige Wasserstand

Da kleine Hunde schneller frieren sollte das Becken soweit mit Wasser gefüllt sein, dass es deinem Vierbeiner bis zur Brust reicht. So bleibt die Körpertemperatur stabiler. Wenn dein Hund sich allerdings besonders schmutzig gemacht hat bzw. sich vielleicht in einer „Leckerei“ gewälzt hat, so solltest du ihn unter fliesendem Wasser abspülen, welches auch sofort wieder abfließen kann.

Die optimale Wassertemperatur für große Hunde

Hunde haben u.a. durch ihre natürliche Schutzschicht ein anderes Wärme-Kälte-Empfinden als wir Menschen. Sie frieren nicht so schnell wie wir. So ist es ratsam, dass Wasser lauwarm zu stellen und tendenziell lieber etwas kälter zu belassen, als zu warm – besonders im Winter, wenn der Hund sowieso auf Kälte eingestellt ist oder vielleicht direkt von draußen in sein Bad kommt. Bei zu viel Wärme können die Gefäße des Hundes leiden und sein Wärme-Kälte-Empfinden auch längerfristig gestört werden.

Die optimale Wassertemperatur für kleine Hunde

Wenn du einen jungen oder kleinen Hund bzw. einen Hund mit wenig Fell hast, dann verwende tendenziell lieber wärmeres Wasser. – Da aber jeder Hund, wie auch jeder Mensch, etwas anders ist, solltest du immer auf die Reaktion deines Lieblings achten und dich entsprechend danach richten! Wichtig ist auch eine halbwegs konstante Temperatur beim Abbrausen.
Endlich Baden
Mit der richtigen Temperatur und einem nicht zu starken Wasserstrahl kann es nun endlich losgehen! Am Besten ist es zuerst die Rückenpartie abzuduschen bzw. zu wässern. Dann die Beine, den Bauch sowie die Rute und erst zum Schluss den Kopf. Für den Kopf kannst du den bereitgestellten Becher, den Waschlappen oder Schwamm nehmen. Mit der Brause ist dies vielen Hunden unangenehm und der Wasserfluss schlechter kontrollierbar. Besonders im Augen- und Nasenbereich können Hunde sehr empfindlich reagieren. Bei sehr sensiblen Hunden kann die Gesichtspartie auch vollständig ausgespart werden.

Was kann ich tun, damit sich mein Hund nach dem Baden nicht schütteln

Fast alle Hunde neigen zum sich Schütteln, besonders wenn der Kopf bzw. die Ohren nass werden. Wenn du eine Hand auf dem Nacken deines Vierbeiners platzierst, während du ihn wäschst, kann dies das Schütteln zumindest eine zeitlang unterdrücken. Ein beherzter Griff am Ohr hat ähnliche Effekte, ist aber auch unangenehm für den Hund.

Angst vor der Brause

Der Wasserstrahl oder auch das dazugehörige Geräusch ängstigt manche Hunde. Wenn du dies auch bei deinem Hund bemerkst so nutze einfach den Becher oder einen Wasserkrug. Alternativ funktioniert auch eine kleine Gießkanne wunderbar.

Pfoten am Wannenrand beruhigen

Manche kleine Hunde legen ihre Pfoten gerne auf den Wannenrand gegenüber von dir. Da dein Liebling aus dieser Position schlecht herausspringen kann und es ihm hilft ruhig zu bleiben kannst du ihn ruhig gewähren lassen.

Das richtige Hundeshampoo

Die Auswahl des richtigen Shampoos scheint nicht immer so einfach und ist dennoch extrem wichtig. Hunde haben einen anderen ph-Wert, als wir Menschen. Schon allein deswegen solltest du nur Hundeshampoo benutzen und nicht dein eigenes, auch kein Babyshampoo! Im Zweifelsfalle verzichte lieber auf ein Shampoo und spüle deinen Liebling mit klarem Wasser ab. Ansonsten zeichnet sich ein gutes Hundeshampoo durch folgende Merkmale aus: rückfettend, mild, frei von Parfum- und Duftstoffen und dem passenden ph-Wert für Hunde. Erhältlich sind solche Shampoos beim Tierarzt, im Tierfachhandel oder auch Online.

Vorsicht bei tränenfreien Hundeshampoos

Es gibt Shampoos, die nicht in den Augen deines Hundes brennen, ähnlich wie bei Babyshampoo. Diese Shampoos enthalten allerdings Inhaltsstoffe, die die Augen betäuben. Dennoch bzw. gerade dadurch kann die Seife die Augen immer noch schädigen. Halte von daher alle Shampoos, tränenfrei oder nicht, so gut es geht von den Augen deines Hundes fern.

Auftragen des Hundeshampoos

Um das Shampoo leichter Verteilen und später auch leichter wieder Abspülen zu können, ist es sinnvoll dieses zu verdünnen. Es reicht eine Lösung von 1 Teil Shampoo und etwa 10 Teilen Wasser. Trage dieses Gemisch am Besten aus einer Quetschflasche (bspw. eine alte, ausgespülte Shampooflasche von dir) auf und verteile es überall, wo du möchtest. Sinnvoll ist es das Shampoogemisch entlang der Wirbelsäule, unter dem Bauch, an den Beinen sowie auf der Rute aufzutragen. Eine kleine Massage schäumt dabei nicht nur das Shampoo auf und bringt es bis zur Haut, sondern ist auch eine Wohltat für deinen Liebling. Achte auch hier darauf, dass nichts in Nase, Ohren und Augen gelangt.

Hautprobleme und Irritation beim Hund

Falls du Hautprobleme, Juckreiz oder andere allergische Symptome bei deinem Hund feststellen solltest, kannst du zuerst das Shampoo wechseln bzw. weglassen. Nicht jeder Hund verträgt jedes Hundeshampoo. Wenn dies keine Linderung bringt, konsultiere deinen Tierarzt. Informiere deinen Tierarzt auch über eure Badegewohnheiten bzw. das benutze Shampoo.

Braucht mein Hund eine Spülung?

Inzwischen ist eine große Auswahl an Pflegeprodukten für Hunde auf dem Markt. So gibt es Spülungen, Welpenshampoos und spezielle Produkte für verschiedene Felllängen und –farben sowie für besonders empfindliche Hundehaut. Eine Spülung ist dabei nicht zwingend notwendig. Es erleichtert allerdings die Fellpflege bei Hunden mit besonders dichtem bzw. besonders langem Fell. Dies lässt sich dann leichter kämmen und ist auch zusätzlich gegen Schmutz und Staub geschützt. Eine Pflegespülung wird nach dem Auswaschen des Shampoos aufgetragen, kurz verteilt und einmassiert und anschließend wiederum gründlich ausgewaschen. Rückstände können die empfindliche Hundehaut ebenfalls stören und irritieren.

Gründliches ausspülen des Hundeshampoos

Ob nach dem Shampoonieren oder nach der Pflegespülung, es ist sehr wichtig alle Produkte restlos aus dem Fell auszuwaschen. Rückstände können hier ebenfalls die Haut austrocknen und reizen und dadurch Hautprobleme verursachen. Günstig ist es den Hund vom Kopf beginnend nach unten hin abzubrausen. Alternativ erfüllt auch ein Becher oder eine kleine Gießkanne diesen Zweck. Achte wiederum auf die empfindlichen Augen, Nase und Ohren.

Wie trockne ich meinen Hund am besten ab?

Nach dem Abbrausen kannst du deinem Liebling das Wasser mit gleitenden Bewegungen aus dem Fell streifen. Wenn das soweit geschafft ist, lege ihm gleich in der Wanne oder im Becken ein Handtuch über und knete das Wasser vorsichtig aus dem Fell. So verhinderst du außerdem, dass sich dein Hund schüttelt und das Wasser im ganzen Raum verteilt. Es sei denn ihr badet im Garten oder hinter einem Duschvorhang. Dann kann der passende Befehl zum Schütteln auch sehr hilfreich sein. Nimm dein nasses Wollknäuel nun aus der Wanne oder dem Becken und stelle ihn oder sie auf das zweite Handtuch. Ein weiteres Handtuch fängt sicher noch mehr Wasser ab, wenn das Erste bereits durchnässt ist. Rubbel aber deinen Liebling nicht zu stark ab, da sonst die Haare geschädigt werden bzw. verfilzen können.

Die empfindlichen Hundeohren

Falls du die Ohren deines Hundes prophylaktisch mit Watte ausgestopft hast, solltest du diese nun entfernen. Anderenfalls kannst du die Watte jetzt nutzen, um die Ohren trocken zu legen und gleichzeitig zu reinigen. Außerdem hilft dies Infektionen zu vermeiden. Keinesfalls solltest du zur Reinigung Wattestäbchen verwenden. Die Verletzungsgefahr dabei ist zu hoch. Eine Tipp ist hier die Anwendung spezieller Reinigungslösungen für Hundeohren.

Sonnenschein oder Heizungswärme

Wenn es das Wetter zulässt, so lass deinen Hund draußen in der Sonne trocknen. Das ist sehr angenehm und außerdem gesund (u.a. durch Vitamin D4). Im Winter kann sich dein sauberer Freund gemütlich vor die Heizung legen. Achte dabei auf eine zugfreie Umgebung, sowie darauf, dass der Hund bei kühlem Wetter nicht direkt wieder nach draußen darf. Kleine Hunde sind meist etwas kälteempfindlicher als Große und können sich schneller unterkühlen. Somit ist es ratsam deinen kleinen Liebling zuzudecken bis er völlig getrocknet ist.

Weitere Pflegemaßnahmen bei deinem Hund

Wenn du schonmal dabei bist deinen Hund grundlegend zu reinigen, kannst du die Situation auch nutzen, um weitere Pflegemaßnahmen durchzuführen. Untersuche deinen Hund auf Hautirritationen, Flöhe oder Zecken, Ohreninfektionen oder andere Gesundheitsprobleme. Es kann auch sinnvoll sein, ihm gleich noch die Ohren zu reinigen, die Zähne zu putzen oder Krallen zu kürzen.

Föhnen ist nicht immer sinnvoll

Geföhnt werden müssen Vierbeiner in der Regel nicht. Lediglich bei langhaarigen Rassen kann es sinnvoll sein, einen Föhn zu verwenden und so den Trocknungsprozess zu beschleunigen. Dieser sollte jedoch nur lauwarm eingestellt sein und mit ausreichend großen Abstand gehalten werden. Aber Vorsicht! Zu große Hitze schädigt die Haut und die sowieso schon reduzierte natürliche Schutzschicht des Hundes. Außerdem haben viele Hunde Angst vor dem lauten Geräusch.

Haarspray für langes Fell

Es ist wichtig den Hund nach jedem Bad zu bürsten, damit sein Fell nicht verfilzt. Es gibt Sprays, die dabei helfen, dass das Haar geschmeidiger und leichter zu kämmen ist bzw. sich beim Föhnen nicht statisch auflädt. Außerdem soll es das Fell vor äußeren Einflüssen und Schmutz schützen. Aber bevor du versuchst das Fell zu kämmen bzw. zu bürsten, lass es ruhig etwas trocknen. Ähnlich wie beim Menschen ist es schwerer nasse Haare zu kämmen. So riskierst du Haarschäden und eine unangenehme Assoziation zum Baden bzw. Föhnen, wenn du deinen Liebling unnötigen Schmerzen aussetzt.

Wie oft Baden?

Bade deinen kleinen Hund nicht öfter als einmal im Monat. Die natürliche Schutzschicht benötigt etwa 6 Wochen zur vollständigen Regenerierung. Zu häufiges Baden entzieht der Haut und dem Fell den natürlichen Feuchtigkeitsschutz und führt dazu, dass diese austrocknen. Das hat wiederum Hautirritationen, Juckreiz und sprödes Fell zur Folge. Wenn dein Tierarzt dir aus medizinischen Gründen etwas anderes rät, dann befolge natürlich seinen Rat.

Das erste Baden mit einem Hund

Besonders Welpen sollten nicht unnötiger Weise baden, da sich bei ihnen dieser natürliche Schutzmantel erst noch bilden muss. Frühestens ab der 12. Woche ist Baden erlaubt, aber auch nur, wenn es wirklich sein muss. Gerade bei jungen Hunden ist es günstiger, wenn sie ohne Shampoo oder nur mit Trockenshampoo gewaschen werden.

Angenehme Assoziationen zum Baden

Da Baden ein Prozess ist, der leider in gewissen Abständen immer mal wieder ansteht und nicht für alle Hunde angenehm ist, so ist es ratsam deinem Vierbeiner diese Situation von Anfang an schmackhaft zu machen. Besonders für einen Welpen kann der ganze Prozess sehr beängstigend sein. Lass es also langsam angehen. Anfangs kannst du deinen Hund ermutigen die Wanne kennenzulernen, indem du einige Leckerlis darin platzierst und ihn im trockenen Zustand darin herumschnüffeln lässt. Steigere langsam die Zeit, die er in der Wanne verbringt und beginne Wasser ins Spiel zu bringen, wenn er sich daran gewöhnt hat. Auch dabei solltest du ihm Leckerli geben und ihn loben. So wird dein Liebling schnell lernen, dass ein Bad keine furchterregende Erfahrung ist.